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Befragung der Arbeitsstätten am Flughafen

Von März bis August 2017 wurden die Arbeitsstätten am Flughafen Frankfurt für das Sozialmonitoring befragt. Gut die Hälfte der erreichbaren Firmen konnte für die Beantwortung eines ausführlichen Fragebogens gewonnen werden. Die Erhebung bietet wertvolle Informationen zur Struktur der Beschäftigung am Arbeitsort Flughafen und wird derzeit ausgewertet.

Beschäftigung am Flughafen (Quelle: Andre Zelck / UNH)
Ein Thema im Rahmen des Monitorings: die Beschäftigungssituation am Flughafen (Quelle: Andre Zelck / UNH)

Im März 2017 erhielten alle Arbeitsstätten am Flughafen Frankfurt Post vom Sozialmonitoring: Sie wurden gebeten, 20 Fragen zu ihrem Unternehmen und zu ihrem Beschäftigtenstand Ende 2016 zu beantworten. Die Fraport AG hatte zugunsten dieser Befragung auf eine eigene Arbeitsstätten- und Beschäftigungserhebung für das gleiche Jahr 2016 verzichtet. Die teils postalische, teils persönliche Erhebung führte das Befragungsinstitut Kantar Public (vormals TNS Infratest) im Auftrag der Monitoring-Institute SOFI und GWS durch. Den ausführlichen Fragebogen beantworteten 233 der 452 erreichbaren Firmen auf freiwilliger Basis. Die gute Beteiligung sichert dem Monitoring wertvolle Strukturinformationen über die Beschäftigungssituation auf dem Flughafengelände.

Größenklassen der Arbeitsstätten in % (Quelle: SOFI/GWS, n=233 Arbeitsstätten)
Größenklassen der Arbeitsstätten in % (Quelle: SOFI/GWS, n=233 Arbeitsstätten)

Die Auswertung ist noch nicht abgeschlossen. Die Abbildung „Größenklassen der Arbeitsstätten in Prozent“ zeigt zunächst nur die Größenstruktur der befragten Arbeitsstätten am Flughafen. Kleinstbetriebe mit weniger als zehn Beschäftigten stellen knapp die Hälfte dieser 233 Arbeitsstätten. Daneben wurden viele kleinere Betriebe mit 10 bis 19 Beschäftigten (17,8 Prozent) bzw. mit 20 bis 49 Beschäftigten (20,4 Prozent) erfasst. Mittelgroße Unternehmen (50 bis 500 Beschäftigte) sind in der Erhebung mit 12,0 Prozent vertreten. Und große Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten machen noch 5,8 Prozent der befragten Arbeitsstätten aus; sie sind jedoch Arbeitgeber für den deutlich größten Teil der mit der Befragung erfassten Beschäftigten am Flughafen (69,1 Prozent).

Gefragt wurde nicht nur nach Beschäftigtenzahlen, sondern auch nach der Art der Beschäftigungsverhältnisse (u. a. sozialversicherungspflichtig, geringfügig, verbeamtet), nach Arbeitszeiten, Merkmalen atypischer Beschäftigung wie Befristung und Arbeitnehmerüberlassung, Dauer der Betriebszugehörigkeit und nach dem Anspruchsniveau der Tätigkeiten. Auch Angaben zur Entlohnung und zu weiteren Leistungen für Beschäftigte, zu deren häufigsten Wohnorten und Berufen sowie zur erwarteten Beschäftigungsentwicklung am Standort können ausgewertet werden. Die Ergebnisse werden in den kommenden Monaten auch auf der Projektwebsite veröffentlicht.


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