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Einbeziehung der Kommunen

Etwa 50 Kommunen haben sich bereit erklärt, aktiv am Sozialmonitoring teilzunehmen. Sie werden seit Projektstart umfassend informiert und in den Prozess miteinbezogen.

Gruppenarbeit der Kommunen (Quelle: UNH)
Gruppenarbeit auf der Auftaktveranstaltung mit Kommunen im Januar 2017. (Quelle: UNH)

Die teilnehmenden Kommunen stehen – unter anderem über den „Arbeitskreis Sozialmonitoring“ – von Anfang an im ständigen Dialog mit den durchführenden Instituten und erhalten „Gemeindedossiers“: Berichte mit ihren Daten, Vergleichsdaten und entsprechenden Erklärungen. „Wir wollen beteiligungsorientiert, transparent und nutzenorientiert arbeiten“, sagt Dr. Peter Bartelheimer, wissenschaftlicher Leiter des Projekts. „Erfolg misst sich für uns auch daran, dass sich viele Städte und Gemeinden aktiv in die Entwicklung des Monitorings einbringen und die gewonnen Informationen für viele Zwecke nutzen können.“

Das Umwelt- und Nachbarschaftshaus und das wissenschaftliche Team informieren die Kommunen auf regelmäßigen Veranstaltungen und stellen ihnen Ergebnisse im Projektverlauf vorab zur Verfügung. Begleitend entsteht eine Online-Anwendung, die teilnehmenden Kommunen interaktiven Zugriff auf Karten und Datenbanken gibt.


Monitoring bietet gemeinsame Datengrundlage für Kommunen

Alle Kommunen rund um den Flughafen werden vom Sozialmonitoring profitieren – gleich, ob sie bereits eigene Monitorings durchführen oder nicht. Indem das Monitoring Daten zu allen wesentlichen Merkmalen der Siedlungsstruktur für Gemeinden und kleinere Gebietseinheiten bereitstellt, bietet es den Kommunen und der Region zugleich eine gemeinsame Datengrundlage für eine Vielzahl wichtiger Entscheidungen und Planungsprozesse. Es weist auf Muster sozialer und sozialräumlicher Ungleichheit hin. Vorgefasste Raumbilder und Problemwahrnehmungen lassen sich überprüfen, Handlungsbedarfe und Ansatzpunkte werden kenntlich.

„Das Monitoring wird dazu beitragen, die Entscheidungsgrundlagen kommunaler Sozialpolitik und Stadtentwicklungsplanung zu verbessern“, so Dirk-Oliver Quilling, Landrat des Kreises Offenbach und Mitglied des Vorstandes des FFR.

Teilnahmeübersicht der Kommunen am Sozialmonitoring (Quelle: UNH)
Übersicht über die Kommunen, die am Sozialmonitoring teilnehmen / Stand: Feb. 2017. (Quelle: UNH)

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