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Modul 7:
Interviews mit Bewohnerinnen und Bewohnern in ausgewählten Gebieten

Interviews mit den Bewohnern (Quelle: squidmanexe/Shutterstock)
In den Interviews mit Bewohnerinnen und Bewohnern geht es vor allem um Lebensqualität. (Quelle: squidmanexe/Shutterstock)

Um die Auswirkungen der Siedlungsmuster und der Luftverkehrsanbindung auf die Lebensqualität der Menschen im Monitoring-Gebiet zu erfassen, führen die wissenschaftlichen Institute bis zu 200 Interviews mit Bewohnerinnen und Bewohnern durch. Hierfür werden Teilgebiete ausgewählt, die die verschiedenen sozioökonomischen Gebietstypen repräsentieren, sich aber in ihrer Lärmbelastung unterscheiden.

 

Befragung zur Lebensqualität der Wohnbevölkerung

Zum einen soll damit das Expertenwissen der Kommunen aus Modul 6 zur Typisierung der Gebiete vertieft werden. Zum anderen erfasst das Monitoring-Team dabei, inwieweit die sozioökonomische Teilhabe und Lebensqualität der Wohnbevölkerung von individuellen und sozialräumlichen Bedingungen abhängen.

Also: Welchen Einfluss haben sozioökonomische Faktoren, der Flughafen und die Gebietseigenschaften für die Teilhabe von Personen und Haushalten? Wovon hängen Entscheidungen für oder gegen einen Wohnort ab? Das Monitoring-Team fragt unter anderem nach der Wahrnehmung des Flughafens und des Fluglärms, nach der wahrgenommenen Lebensqualität, nach Motiven der Wohnortwahl und Abwanderungsabsichten.

„Wir haben uns bewusst für eine qualitative Befragung entschieden, da beim Aufbau des Monitorings viele offene Fragen zu klären sind“, erklärt Dr. Peter Bartelheimer. „Wir müssen mehr wissen, um entscheiden zu können, wo eine größere, standardisierte Umfrage mehr Klarheit schaffen würde und wie dafür gefragt werden müsste.“


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