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Vorgeschichte

Seine wirtschaftliche und soziale Bedeutung reicht weit über die Rhein-Main-Region hinaus: Der Frankfurter Flughafen ist – gemessen am Passagier- und Frachtaufkommen – der größte Flughafen Deutschlands und der viertgrößte in Europa. Hier arbeiten mehr als 80.000 Beschäftigte.

Luftbild Flughafen Frankfurt (Quelle: Fraport AG, Fototeam Stefan Rebscher)
Am Flughafen arbeiten viele Menschen aus der Region, aber er belastet auch seine Nachbarschaft. (Quelle: Fraport AG, Fototeam Stefan Rebscher)

Arbeitsstätte aber auch Risikofaktor

Doch am Flughafen wird nicht nur Geld verdient, er bringt auch Risiken für die ökonomische, ökologische und soziale Entwicklung der Region mit sich. Vor allem nach dem Bau der Startbahn West in den 1980er-Jahren stieß die neuerliche Flughafenerweiterung auf Kritik und Widerstand. In einem Mediationsverfahren empfahlen Kritiker und Befürworter im Jahr 1998 Bedingungen und Begrenzungen für die zukünftige Entwicklung des Flughafens.


Sozialmonitoring folgt den Empfehlungen aus dem RDF

Ein Ergebnis der Mediation war die Gründung des Regionalen Dialogforums (RDF), in dem alle relevanten gesellschaftlichen Gruppen der Region zusammenarbeiten. Ziel war es, die Empfehlungen aus dem Mediationsverfahren weiter zu konkretisieren. Dazu gehörte die Forderung nach einem Sozialmonitoring, um frühzeitig zu erkennen, wie der Flughafen die Sozial- und Wirtschaftsstruktur der Region verändert.

2008 wurde eine erste Pilotstudie für ein Sozialmonitoring in sechs flughafennahen Städten und Gemeinden durchgeführt. Das Sozialmonitoring des Umwelt- und Nachbarschaftshauses greift diese Ergebnisse auf, geht dabei aber über die Voruntersuchung hinaus.

Weitere Informationen zur Vorgeschichte finden Sie hier:

Hintergründe der Ausstellung im Umwelt- und Nachbarschaftshaus


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